Akupunktur
Akupunktur ist heutzutage als Naturheilverfahren in Human- sowie Veterinärmedizin weit verbreitet und wird von der WHO als empfehlenswerte Therapiemethode eingestuft. Als Teil eines ganzheitlichen Behandlungskonzeptes wird sie seit rund 4000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin praktiziert. Sie unterstützt den Körper dabei, seine Selbstheilungskräfte zu entwickeln und durch äußere oder innere pathologische Faktoren verursachte Ungleichgewichte wieder auszubalancieren. Idealerweise kann sie bereits energetische Dysbalancen regulieren, bevor überhaupt eine „Krankheit“ nach westlicher Definition entstanden ist.
Mit Hilfe von Nadeln werden definierte Punkte in der Haut angeregt, welche mit den Leitbahnen (Meridianen) verknüpft sind, die die Lebensenergie Qi in Form der zwei Polaritäten Yin und Yang durch den Körper transportieren. Die zwölf Hauptmeridiane, die jeweils paarig auf beiden Körperseiten angelegt sind, bilden dabei ein vollständiges Netzwerk, das alle Organe und Körperregionen miteinander verbindet. Über die Akupunkturpunkte können somit alle Bereiche des Körpers angesprochen und Yin und Yang ins Gleichgewicht gebracht werden.
Allein oder begleitend zu anderen schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Therapien angewandt, kann Akupunktur helfen bei
- Störungen des Bewegungsapparats
- Allergien und Hauterkrankungen
- Verhaltensstörungen und neurologischen Problemen
- Erkrankungen der Atemwege
- Störungen des Verdauungssystems, von Leber und Niere
- der Linderung von Schmerzen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Immunschwäche
- Stoffwechselerkrankungen und endokrinologischen Problemen
- Regeneration und Begleitung chronischer Zustände.



Yin und Yang perfekt im Gleichgewicht :-)
Eine Akupunkturbehandlung...
... nach TCVM ist ganz individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten und bedarf daher zunächst einmal einer gründlichen Anamnese. Diese bezieht natürlich die aktuelle Symptomatik mit ein. Darüber hinaus sammle ich viele weitere Informationen wie etwa Charaktereigenschaften, Vorlieben und Abneigungen oder Vorerkrankungen des Patienten, und versuche den körperlichen Zustand des Tieres möglichst detailliert zu erfassen.
All diese Zeichen setze ich anschließend wie Puzzleteile zusammen, um am Ende ein sogenanntes Disharmoniemuster zu finden- eine energetische Dysbalance, nach welcher die Auswahl der zu behandelnden Akupunkturpunkte erfolgt.
Für die Erstbehandlung eines Patienten sollten daher ca. 1,5 Stunden eingeplant werden.
Alternativ zur klassischen Nadelakupunktur setze ich je nach Patient und Thematik auch einen Akupunkturlaser oder Crosstapes ein.
